Online Labor

Analyse der Wasserwerte Ihres Teiches

Herzlich Willkommen zum OASE Online-Labor. Hier können Sie schnell und einfach ihre gemessenen Wasserparameter mit dem Oase Wasseranalyse Profi-Set oder den Oase QuickSticks auswerten. Nach Eingabe Ihrer Daten erhalten Sie eine umfangreiche Analyse ob ihre Werte im grünen Bereich liegen oder sogar Gefahr für Ihre Teichfische besteht. Natürlich mit  hilfreichen Informationen wie Sie diese Wasserparameter schnell wieder ins Lot bringen. Auch für typische Teichprobleme wie Algenwachstum oder Schlammablagerungen erhalten Sie hilfreiche Tipps und Tricks.

Parameterauswahl

pH-Wert pH-Wert

 

Der pH-Wert oder "Säuregrad" gibt an, wie sauer oder basisch (alkalisch) ein Wasser ist.  Er ist ein Maß für die Konzentration der sauren oder basischen Komponenten in einer wässrigen Lösung. Reines Wasser reagiert neutral und hat einen pH-Wert von 7. Überwiegen die sauren Bestandteile, so sinkt der pH-Wert unter 7. Sind die basischen Komponenten in der Überzahl, so steigt der pH-Wert über 7

 

 

 

 

 

Gesamthärte Gesamthärte
°dH

 

Die Gesamthärte GH bezeichnet die Menge der im Wasser gelösten Magnesium- und Calciumsalze. Ist die Menge dieser Salze gering, spricht man von weichem Wasser, bei größerer Menge von hartem Wasser. Die Angabe erfolgt in Grad deutscher Härte, wobei 1 dH mit 10 mgt l gelöstem Calciumoxid gleichgesetzt wird.

 

 

 

Karbonathärte Karbonathärte
°dH

Die Karbonathärte KH charakterisiert den Anteil der Hydrogenkarbonat-Ionen im Teichwasser und ist eng mit dem pH-Wert verknüpft. Die Hydrogenkarbonate übernehmen im Teichwasser eine Pufferfunktion und verhindern so sprunghafte Veränderungen des pH-Wertes. Ist der Anteil der Hydrogenkarbonat-Ionen zu gering, kann es zu einem für viele Fische und Pflanzen lebensbedrohlichen Absinken des pH-Wertes kommen (Säuresturz). Die Hydrogenkarbonat-Ionen stehen im Gleichgewicht mit dem im Teichwasser gelösten Kohlendioxid. Das Kohlendioxid ist von essentieller Bedeutung als Nahrungsquelle für die Pflanzen bei der Photosynthese. Deshalb ist die richtige Karbonathärte auch für den Pflanzenwuchs äußerst wichtig.

Ammonium Ammonium
mg/l

Das Ammonium-Ion ist das Ergebnis der Stickstoffmineralisation. Der in Futterresten und Exkrementen organisch gebundene Stickstoff (z.B. in Proteinen) wird durch eiweißspaltende Bakterien umgewandelt und in Form von anorganischen Ammonium-Ionen freigesetzt. In Abhängigkeit vom pH-Wert liegt im Wasser ein Gleichgewicht zwischen Ammonium-Ionen NH4+ und Ammoniak NH3 vor. Bei pH-Werten kleiner als 7 dominieren Ammonium-Ionen, während bei pH-Werten über 7 zunehmend Ammoniak auftritt. Ammoniak ist sehr gefährlich, da es die Atmung von Teichfischen beeinträchtigt und lebenswichtige Funktionen blockiert. Wasserpflanzen nutzen Ammonium als Stickstoffquelle. In einem gesunden und eingefahrenen Teichfilter wird Ammonium schnell durch nitrifizierende Bakterien über Nitrit zu Nitrat oxidiert. Ist diese Prozeßkette gestört, kann es zu einem plötzlichen Anstieg von Ammonium/Ammoniak kommen.

Ammoniak Ammoniak
mg/l

Das Ammonium-Ion ist das Ergebnis der Stickstoffmineralisation. Der in Futterresten und Exkrementen organisch gebundene Stickstoff (z.B. in Proteinen) wird durch eiweißspaltende Bakterien umgewandelt und in Form von anorganischen Ammonium-Ionen freigesetzt. In Abhängigkeit vom pH-Wert liegt im Wasser ein Gleichgewicht zwischen Ammonium-Ionen NH4+ und Ammoniak NH3 vor. Bei pH-Werten kleiner als 7 dominieren Ammonium-Ionen, während bei pH-Werten über 7 zunehmend Ammoniak auftritt. Ammoniak ist sehr gefährlich, da es die Atmung von Teichfischen beeinträchtigt und lebenswichtige Funktionen blockiert. Wasserpflanzen nutzen Ammonium als Stickstoffquelle. In einem gesunden und eingefahrenen Teichfilter wird Ammonium schnell durch nitrifizierende Bakterien über Nitrit zu Nitrat oxidiert. Ist diese Prozeßkette gestört, kann es zu einem plötzlichen Anstieg von Ammonium/Ammoniak kommen.

Nitrit Nitrit
mg/l

Nitrit-Ionen (NO2-) und Nitrat-Ionen (N03-) entstehen in einem „Nitrifikation“ genannten Abbauprozess aus Stickstoffverbindungen unter der Anwesenheit von Sauerstoff. Nitrit ist eine für Fische und Weichtiere in hohem Maße giftige Zwischenstufe. Seine physiologische Wirkung verursacht eine Hemmung des Sauerstofftransportes im Blut und verhindert die Zellatmung. Im Regelfall wird das aus Ammonium entstehende Nitrit durch nitrifizierende Bakterien rasch zum vergleichsweise ungiftigen Nitrat oxidiert. Ist dieser bakterielle Oxidationsprozeß gehemmt, z.B. bei neuem Filtermaterial, kann es zu einem ungünstigen Anstieg der Nitrit-Konzentration kommen. Nitrat ist die Endstufe der Nitrifikation und beeinflußt das Leben und Wohlbefinden von Fischen und Weichtieren in geringerem Maße. Quelle der Stickstoffverbindungen im Gartenteich sind in erster Linie Proteine aus Futterresten sowie Exkremente und organische Zersetzungsprodukte. Im Teich vorkommende Nitrat-Konzentrationen wirken üblicherweise nicht giftig, jedoch tritt  bei erhöhten Konzentrationen verstärktes Algenwachstum auf.

Nitrat Nitrat
mg/l

Nitrit-Ionen (NO2-) und Nitrat-Ionen (N03-) entstehen in einem „Nitrifikation“ genannten Abbauprozess aus Stickstoffverbindungen unter der Anwesenheit von Sauerstoff. Nitrit ist eine für Fische und Weichtiere in hohem Maße giftige Zwischenstufe. Seine physiologische Wirkung verursacht eine Hemmung des Sauerstofftransportes im Blut und verhindert die Zellatmung. Im Regelfall wird das aus Ammonium entstehende Nitrit durch nitrifizierende Bakterien rasch zum vergleichsweise ungiftigen Nitrat oxidiert. Ist dieser bakterielle Oxidationsprozeß gehemmt, z.B. bei neuem Filtermaterial, kann es zu einem ungünstigen Anstieg der Nitrit-Konzentration kommen. Nitrat ist die Endstufe der Nitrifikation und beeinflußt das Leben und Wohlbefinden von Fischen und Weichtieren in geringerem Maße. Quelle der Stickstoffverbindungen im Gartenteich sind in erster Linie Proteine aus Futterresten sowie Exkremente und organische Zersetzungsprodukte. Im Teich vorkommende Nitrat-Konzentrationen wirken üblicherweise nicht giftig, jedoch tritt  bei erhöhten Konzentrationen verstärktes Algenwachstum auf.

Phosphat Phosphat
mg/l

Phosphate sind wichtige Nährstoffe aller Pflanzen und unersetzlich für den Energiestoffwechsel jeder lebenden Zelle. Durch das Futter, aber auch durch absterbende Pflanzenteile und Zersetzungsprozesse organischer Materie gelangen Phosphate in das Teichwasser. Aber auch durch Zugabe in Wasserwerken oder umliegende Landwirtschaft, gelangen Phosphate in den Teich. Solange die Phosphatmenge durch die vorhandenen Pflanzen auf ein geringes Niveau reduziert wird, herrscht ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Erst ein unkontrollierter Anstieg des Phosphatgehaltes schafft Probleme, wie zum Beispiel starkes Algenwachstum. Phosphate gelten als limitierender Faktor für das Wachstum von Fadenalgen.

Chlor Chlor
mg/l

Zum Teil setzen Wasserversorger dem Leitungswasser Chlor zur Desinfektion zu. Chlor ist für Teichfische und andere Teichbewohner schon in sehr geringen Mengen unverträglich und muss aus dem Wasser entfernt werden, bevor es in den Teich gegeben wird.


Typische Teichprobleme

Grünes Wasser (Schwebealgen)
Gräulich/Bräunlich trübes Wasser
Fadenalgen
Schlammablagerungen
Fische schnappen nach Luft

Der Sauerstoffgehalt hat entscheidenden Einfluss auf die Teichbiologie. Nahezu alle Organismen wie z.B. Filterbakterien oder Fische benötigen im Wasser gelösten Sauerstoff um zu überleben. Insbesondere bei Algenblüten, einem hohen Anteil toter Biomasse, bei hohen Wassertemperaturen oder bei mangelnder Wasserumwälzung kann es zu Sauerstoffarmut kommen. Die Folge können massenhaftes Fischsterben und sogar ein Umkippen des Teiches sein.

Algenbildung und schlechte Gerüche in Zierbrunnen
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